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Stündliche Preis- und Verfügbarkeitsupdates für Google Merchant Center

Behalten Sie Ihren nativen Shopware-Produktfeed als Hauptquelle für Produktinformationen im Google Merchant Center bei. Im hier beschriebenen Ablauf erstellt Shopware die XML-Datei, und Google ruft diese primäre Datenquelle alle 24 Stunden ab. Selbst wenn Shopware die Datei früher aktualisiert, erreichen Preis- und Bestandsänderungen das Merchant Center möglicherweise erst beim nächsten geplanten Abruf durch Google.

Mit Improved Import, Export & Mass Actions können Sie jede Stunde eine separate XML-Datei mit Produktnummern, Preisen und Verfügbarkeit per SFTP direkt zu Google hochladen. Dieser zusätzliche Automatisierungsablauf liefert ergänzende Updates zwischen Googles täglichen Abrufen des Hauptfeeds. Produktnamen, Beschreibungen, Bilder und weitere Kataloginformationen liefert weiterhin der native Shopware-Feed.

QuelleZweckBeispielzeitplan
Nativer Shopware-Feed — primäre QuelleLiefert vollständige Produktinformationen und bestimmt, welche Produkte eingereicht werdenGoogle ruft die XML-Datei alle 24 Stunden ab
Google-Merchant-Center-XML-Feed der App — ergänzende QuelleAktualisiert Preise und Verfügbarkeit passender bestehender ProdukteDie App lädt jede Stunde eine XML-Datei per SFTP hoch

Ein SFTP-Upload macht eine Datei nicht automatisch zu einer ergänzenden Quelle. Den Quellentyp und die Verknüpfung mit der primären Quelle konfigurieren Sie im Merchant Center.

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihr nativer Shopware-Feed bereits als primäre Quelle eingerichtet ist.
  2. Prüfen Sie, ob dessen Produkt-IDs exakt mit den zu exportierenden Shopware-Produktnummern übereinstimmen. Das gilt auch für die eigene Produktnummer jeder Variante.
  3. Aktivieren Sie die erweiterte Datenquellenverwaltung im Merchant Center, falls der Tab für ergänzende Quellen nicht sichtbar ist.
  4. Erstellen Sie eine dateibasierte ergänzende Quelle und verknüpfen Sie diese mit Ihrer primären Quelle. Stimmen Sie Produkt-IDs, Sprache und Feedlabel gemäß der Google-Anleitung ab.
  5. Wählen Sie einen separaten, festen Dateinamen, zum Beispiel google-price-availability.xml. Verwenden Sie denselben Namen in den SFTP-Einstellungen der App.
  6. Konfigurieren Sie Attributregeln so, dass ergänzende Updates für Preis und Verfügbarkeit verwendet werden. Google beschreibt dafür die Regel Take latest. Prüfen Sie das Ergebnis im Zusammenspiel mit den Regeln Ihrer primären Quelle.
  7. Aktivieren Sie Ihr Merchant-Center-SFTP-Konto und rufen Sie den Benutzernamen und das generierte Passwort ab. Siehe Googles Anleitung zur SFTP-Übertragung.

Erstellen Sie ein Profil anhand der Anleitung zur Exportkonfiguration.

  1. Wählen Sie Produkte als Entität.
  2. Wählen Sie XML als Dateityp.
  3. Wählen Sie im Dropdown Vorlage neben dem Dateityp Google Merchant Center.
  4. Füllen Sie die eingeblendeten Einstellungen aus:
EinstellungEingabe
Shop-URLDie vollständige HTTP(S)-URL Ihres Shops, zum Beispiel https://www.example-shop.de
WährungDer dreistellige Großbuchstaben-Code Ihrer Shopware-Standardpreiswährung, zum Beispiel EUR
Feed-TitelEin aussagekräftiger Titel; vorausgefüllt mit Price and Availability Update
Feed-BeschreibungEine kurze Beschreibung; vorausgefüllt mit Hourly price and availability update

Die App prüft, ob die Währung zur Standardwährung der Produktpreise passt. Diese Einstellung rechnet Preise nicht um. Der Feed verwendet den Standard-Bruttopreis des Produkts. Prüfen Sie, ob dieser dem angezeigten Verkaufspreis entspricht, insbesondere bei regelbasierten oder erweiterten Preisen.

Wenn Sie statt Google Merchant Center die Vorlage Standard wählen, wird das normale XML-Exportformat verwendet.

Die Google-Vorlage enthält drei erforderliche Zuordnungen. Ihre Ausgabenamen sind fest vorgegeben. Für diese Felder können keine Standardwerte eingegeben werden.

Shopware-WertXML-AttributBeispiel
Produktnummer (product_number)g:id93.1200053
Bruttopreis (price_gross)g:price49.99 EUR
Bestand (stock)g:availabilityin_stock

Der Bestand wird in einen Verfügbarkeitsstatus umgewandelt:

  • Größer als null: in_stock.
  • Null oder kleiner: out_of_stock.

Die Datei enthält die Verfügbarkeit, nicht die numerische Bestandsmenge. Wenn Ihr Shop Käufe bei Bestand null zulässt, prüfen Sie vor der Nutzung, ob diese bestandsbasierte Regel zu Ihrem Shop passt.

Bei der Google-Vorlage verwenden Varianten ohne eigenen Preis den vererbten Preis des Parent-Produkts, auch wenn die allgemeine Option zum Export vererbter Werte deaktiviert ist. Ein eigener Variantenpreis hat Vorrang.

Jede Variante benötigt eine eigene passende g:id. Die ID eines Parent-Produkts aktualisiert nicht automatisch alle Varianten. Eine Parent-Produktnummer, die im Hauptfeed als item_group_id verwendet wird, ist nicht die Produkt-ID einer Variante.

Wenn der native Hauptfeed Parent-Produkte ausschließt, die ergänzende Datei sie aber enthält, erzeugen nicht zugeordnete Parent-Zeilen keine neuen Produkte. Ergänzende Quellen können Produkte weder hinzufügen noch entfernen. Eine mit dem Hauptfeed übereinstimmende Produktauswahl vermeidet dennoch unnötige Zeilen und erleichtert die Fehlerbehebung.

Wählen Sie SFTP als Ausgabequelle und füllen Sie das vorhandene Verbindungsformular aus:

EinstellungWert
Hostpartnerupload.google.com
Port19321
Benutzername und PasswortDie im Merchant Center generierten SFTP-Zugangsdaten, nicht Ihr Google-Anmeldepasswort
Remote-PfadDas Upload-Verzeichnis Ihrer Google-SFTP-Verbindung; laden Sie in dessen Stammverzeichnis hoch, statt einen eigenen Unterordner anzunehmen
Eigener DateinameDer exakt für die ergänzende Quelle registrierte Dateiname einschließlich .xml

Testen Sie die Verbindung. Verwenden Sie einen festen Dateinamen ohne die Platzhalter [timestamp] oder [datetime], damit jeder Upload dieselbe registrierte Datei aktualisiert. Der Name muss sich von dem Ihrer Hauptfeed-Datei unterscheiden.

Die Einstellung und das Überschreibverhalten sind unter Eigener Export-Dateiname (FTP/SFTP) beschrieben.

  1. Prüfen Sie die Produktfilter und speichern Sie das Profil.
  2. Führen Sie zunächst einen manuellen Export aus und prüfen Sie das Exportprotokoll auf Fehler bei der Erstellung oder Übertragung.
  3. Prüfen Sie im Merchant Center die Verarbeitungsergebnisse der ergänzenden Quelle. Kontrollieren Sie, ob die Produkt-IDs übereinstimmen und die erwarteten Preise und Verfügbarkeiten übernommen werden.
  4. Aktivieren Sie den Zeitplan des Profils und wählen Sie die stündliche Ausführung. Legen Sie Minute und Zeitzone im Zeitplaner fest und speichern Sie das Profil. Die verfügbaren Zeitplanoptionen hängen von Ihrem Tarif ab.
  5. Lassen Sie den nativen Shopware-Hauptfeed weiterhin nach seinem bisherigen Zeitplan laufen.
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:g="http://base.google.com/ns/1.0" version="2.0">
<channel>
<title>Price and Availability Update</title>
<link>https://www.example-shop.de</link>
<description>Hourly price and availability update</description>
<item>
<g:id>93.1200053</g:id>
<g:price>49.99 EUR</g:price>
<g:availability>in_stock</g:availability>
</item>
</channel>
</rss>
ProblemWas Sie prüfen sollten
Der Upload gelingt, aber Produkte werden nicht aktualisiertPrüfen Sie die Verknüpfung zur richtigen primären Quelle, exakte IDs, Sprache, Feedlabel, Verarbeitungsergebnisse und Regeln für Preis und Verfügbarkeit.
Für Parent-Zeilen gibt es kein passendes ProduktDas ist zu erwarten, wenn die verknüpfte primäre Quelle sie ausschließt. Sie erzeugen keine neuen Produkte.
Die Währungsprüfung schlägt fehlGeben Sie die Standardpreiswährung des Shops ein. Ein anderer Code rechnet den Betrag nicht um.
Preis- oder Währungsdaten fehlenPrüfen Sie den Produktpreis und bei Varianten auch den Parent-Preis. Google-Exporte lösen vererbte Preise auf, können aber keinen Preis ergänzen, der bei beiden Produkten fehlt. Prüfen Sie das Exportprotokoll.
Die Verfügbarkeit weicht vom Shop abDie Vorlage verwendet die oben beschriebene Bestandsregel. Prüfen Sie Produkte, die auch bei Bestand null gekauft werden können.
Die SFTP-Verbindung schlägt fehlPrüfen Sie Google-Host, Port 19321 und Merchant-Center-SFTP-Zugangsdaten. Laut Google können neu aktivierte Zugangsdaten erst nach einigen Stunden funktionieren.

Allgemeine Hilfe zu Exportproblemen finden Sie unter Fehlerbehebung.